Verlobung

 


Inhalt

1. Der rechtliche Hintergrund bei einer Verlobung
2. Ja, ich will! Oder vielleicht doch nicht?
3. Dont´s - Die Tücken eines Heiratsantrages
4. Unser Rezept zum Verloben: Das Einmaleins der Verlobung
5. Verrückte Ideen und Anregungen für einen Heiratsantrag


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Verlobungsring

Die Verlobung - was man wissen muss

Schmetterlinge im Bauch, den Anderen keinen Tag mehr missen wollen und die rosa Brille ist im besten Fall auch schon verschwunden – für die meisten Paare ist die Heirat der schönste Schritt in eine gemeinsame Zukunft. Diese Zeit ist geprägt von vielen schönen und emotionalen Momenten; vor allem der Heiratsantrag löst in den meisten Frauen ein Gefühlsgewitter der Glückseligkeit und Euphorie aus.

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1. Der rechtliche Hintergrund bei einer Verlobung

Sich zu verloben bedeutet jedoch nicht nur ein einfaches Versprechen, sondern dahinter versteckt sich sogar ein rechtliches Versprechen. Im BGB § 1297 ff. steht geschrieben, dass eine Verlobung ein formloses rechtliches Versprechen ist und somit gleicht eine Verlobung einem Vertrag. Demzufolge geben beide Partner eine offizielle Zusage zu einer gemeinsamen Hochzeit.  Brennt der Liebste jedoch mit einer Anderen durch oder bekommt kalte Füße, muss nicht befürchtet werden, dass man hinter schwedischen Gardinen landet, denn dieses formlose Versprechen ist vor keinem Gericht einklagbar.

Doch ganz „ungeschoren“ wird unser Romeo nicht davon kommen, denn er muss höchstwahrscheinlich für die schon erstandenen Kosten aufkommen. Dieser Fall tritt ein, wenn man das Märchenschloss schon angemietet hat, die Kutsche ausgesucht hat, und von den vielen Geschenken und Geldgaben, die bei dem Brautpaar eingetroffen sind, reden wir erst gar nicht … Betrügt uns unser Romeo jedoch oder tritt eine schwere Krankheit ein, so muss in den meisten Fällen nicht gezahlt werden.

Eine Verlobung hat nach dieser Ausführung jedoch nicht nur Nachteile, sondern diese bringt auch viele Vorteile mit sich. So zählt man als Verlobte beziehungsweise als Verlobter nach dem Gesetz zum Kreis der Angehörigen und wird in bestimmten Situationen auch so behandelt.

2. Ja, ich will! - Oder vielleicht doch nicht?

Für Frauen ist die Verlobung ein heiliger Augenblick – meist fiebert man diesem Moment Monate entgegen und bei jeder kleinsten Andeutung des Liebsten wird das Telefon gezückt und der besten Freundin berichtet, dass es nun endlich soweit wäre. Das es sich vielleicht schon um das 10. Telefonat dieser Art mit der besten Freundin handelt, wird von uns Frauen meist ausgeblendet.

Und genau aus diesem Grund ist das Thema der Verlobung eine heikle Angelegenheit; der Weg ist meist ausgelegt mit Fettnäpfchen und Tretmienen. Also, Männer: Hier ist höchste Vorsicht geboten!

Für Alle, denen die Knie nur bei dem Gedanken an einen Antrag schlottern, haben wir ein paar nützliche Tipps zusammengefasst – und den Part, wo ausführlich über die Don'ts eines Heiratsantrages geschrieben wird, sollte kein Mann schnell überfliegen!

Verlobungsring Goldener Ring Silberring Schleife

3. Don'ts - Die Tücken eines Heiratsantrages

Es gibt viele Dinge, die Man(n) nicht tun sollte, und natürlich gibt es viele Dinge, die Man(n) mehr als falsch machen könnte. Die meisten Männer denken, dass das Wichtigste bei einem Antrag (den Frau auch mit JA beantwortet!) der funkelnde Ring und die simple Frage „Willst du mich heiraten?“ ist, um die Dame seines Herzens das restlichen Lebens an sich zu binden. Doch man muss bedenken, dass wir Frauen genetisch und sozial bedingt der Romantik ein wenig mehr verfallen sind als Männer – man mag es kaum glauben!

Der Antrag in aller Öffentlichkeit gehört demnach nicht in die Liste der Top Ten: Keine Frau will inmitten eines Fussballspiels in Jeans und Sweatshirt die Fragen aller Fragen gestellt bekommen. Mal ganz davon abgesehen, dass Frau vielleicht doch nicht JA sagen möchte? Also sollte man sich als Mann es doch mehrmals überlegen, ob man das Risiko eines öffentlichen „Nunja, eigentlich nein.“ eingehen möchte.

Klassischer Ring Silberring Steinbesatz Blumenring mit Smaragd

Daran angeknüpft sollte Man(n) sich auch fragen, ob ein Heiratsantrag im Kreise der ganzen Verwandten so romantisch und sinnvoll wäre? Einerseits könnte sich wie gerade schon angeführt ein peinliches „Nein, nicht wirklich.“ dem Glück entgegen stellen. Zum anderen ist das romantische Potential eines Antrag zwischen Omas und schreienden Cousinen relativ gering; die eigentliche Wunschvorstellung der meisten Frauen - einen romantischen Antrag in sinnlicher Zweisamkeit zu genießen -  zerplatzt in diesem Moment wie eine Seifenblase. Kurz zusammengefasst: Wir Frauen wollen in den meisten Fällen (es gibt sicher einige Ausnahmen) nicht in aller Öffentlichkeit die schönste aller Fragen gestellt bekommen.

Der perfekte Ort für den Antrag

Hier nochmal eine kleine Auflistung aller Don'ts:

  • im Suff zwischen den Kumpels die eigentlich romantischste Frage aller Fragen stellen (Das Wort Romantik brauchen wir hier nicht einmal erwähnen; zudem ist es nicht mal sicher, ob sich der Mann unserer Träume am nächsten Morgen überhaupt noch daran erinnert.)
  • zu spontane Heiratsanträge (Nur in den seltensten Fällen wird ein solcher Augenblick zu einem Besonderen (!!!), denn wir Frauen brauchen Vorfreude und lieben es, wenn wir schon etwas ahnen dürfen.)
  • keinen Verlobungsring aus der Tasche zu zücken (Wir Frauen wollen zeigen, was wir haben. Wir wollen zeigen, dass wir verlobt sind – und dementsprechend einen Mann haben, der ganz allein uns gehört!)
  • vorgefertigte Reden aus dem Internet (Heutzutage wird zwar alles gegoogelt, doch bei einem Heiratsantrag gilt: Finger weg! Seid lieber selbst kreativ und überrascht uns Frauen mit ein paar bezaubernden Worten, wo wir einfach nur noch „Ja, ich will“ sagen müssen.)

Es gibt viele Dinge, die Man(n) bei einem Heiratsantrag falsch machen oder falsch sagen könnte. Und damit eurer Heiratsantrag auch garantiert mit einem euphorischen „Ja, ich will“ beantwortet wird, haben wir für euch 9 Tipps für den perfekten Antrag zusammengestellt: Unser Rezept.

4. Unser Rezept zum Verloben: Das Einmaleins der Verlobung

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5. Anregungen und verrückte Ideen für einen Heiratsantrag

Tischdeko und GedeckWer noch keine Ahnung hat, wie er seinen Heiratsantrag gestalten möchte und restlos überfordert ist, so haben wir euch ein paar vielseitige Anregungen für einen perfekten Antrag zusammen gestellt.

Wer es schlicht und klassisch mag und wer zudem lieber nicht zu viel wagen will, für den eignet sich ein romantisches Dinner mit Kerzenschein, Rosen und toller Musik - Pflicht ist natürlich der Kniefall vor der Liebsten.

Etwas aufwendiger ist ein romantischer Ausflug - entweder Man(n) fährt mit der Angebeteten in eine ländliche Idylle, um in absoluter Zweisamkeit die schönste aller Fragen zu stellen oder man wählt eine romantische Stadt wie Paris, Venedig oder Rom. Dieser Antrag benötigt jedoch viel Zeit zum Planen und Man(n) sollte auch sicherstellen, dass die Liebste auch wirklich mitfahren kann - nicht, dass ein überfüllter Schreibtisch auf Arbeit sie hindert.

Für diejenigen, die nicht Meister großer Worte sind, können ihren Antrag auch in schriftlicher Form an die „Fastbraut“ bringen; Zeitungsinserate bieten sich hier besonders gut an. Jedoch sollte man bedenken, dass dies nicht unbedingt die romantischste Art ist, einen Antrag zu machen. Zudem muss auch wirklich sicher gestellt werden, dass sie die Zeitung überhaupt liest - denn sonst wartet Man(n) auf das „Ja, ich will“ vergebens.

Etwas kreativer und persönlicher ist die Möglichkeit, ein Radio und sogar das Fernsehen zu nutzen. Doch es muss auch wieder bedacht werden, dass die Liebste diesen Radiosender hört oder den Fernseher zur gewünschten Zeit anschaltet.